Krippenspiel der Konfirmanden und Erwachsenen

Krippenspiel der Konfirmanden

Am Heiligabend füllte sich unsere Kirche mit einer besonderen Wärme: Das klassische Krippenspiel, gespielt von unseren Konfirmanden- klein und groß – brachte die vertraute Geschichte so lebendig auf die Bühne, dass die anfängliche Aufregung kaum noch zu spüren war; trotz des einen oder anderen charmanten Versprechers überwog schnell die Freude, und mit jedem Bild, das sich vor unseren Augen entfaltete, löste sich die Spannung ein Stück mehr.

Maria und Josef erreichten nach ihrer langen Reise endlich den Stall, das neugeborene Kind wurde behutsam empfangen, und die Hirten wie auch die Weisen aus dem Morgenland traten mit ihren Gaben an die Krippe, so schlicht und doch so berührend, wie wir es uns wünschen.
Besonders bewegend war der Moment, als der Engelchor mit klarem, warmem Gesang eintrat und die Kirche in einen Klang hüllte, der alle
Anwesenden still werden ließ. Die schlichte Bühne, die ehrlichen Gesten der Kinder und Jugendlichen und die gemeinsame Musik schufen
eine Atmosphäre, in der Lachen und Andacht dicht beieinander lagen. Wer an diesem Abend dabei war, nahm nicht nur eine schöne Auffüh-
rung mit nach Hause, sondern das Gefühl, dass die Weihnachtsbotschaft – von Nähe, Hoffnung und Gemeinschaft – ganz unmittelbar bei
uns angekommen ist.
Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden und Helfer, die diesen
Abend möglich gemacht haben.


Erwachsenen-Krippenspiel
Am 26. Dezember verwandelte sich unsere Trinitatiskirche in einen Ort voller Lachen, Wärme und kleiner Wunder: Das Erwachsenen-Krippen-
spiel Himmlische Fehlplanung (ein liebevolles, kluges Skript von Melissa Otto) brachte Engel mit Ecken und Kanten auf die Bühne – Gabriel mit Chefengel-Charme, Uriel als Zahlenfreak, die tollpatschige Luzia und ein überaus poetischer Raphael – und genau diese menschliche, humorvolle Art machte die Geschichte frisch und nahbar; zwischen himmlischem Bürochaos, einer sehr realen Reise nach Bethlehem und der stillen Geburt im Stall wechselten sich Schmunzeln und andächtige Stille ab, und kleine Details wie Sticker, ein streikender Esel und ja, die
heimlich genaschten Kekse des Pastors im Raphael-Kostüm sorgten für herzliche Momente, die das Publikum sichtbar berührten, die Schauspielenden spielten mit so viel Präsenz und Freude, dass die Menschen in der Kirche nicht nur unterhalten. sondern wirklich verzaubert wurden – ein Abend, der uns daran erinnert hat, dass Weihnachten weniger von Perfektion als von Gemeinschaft, Nähe und dem Teilen eines
kleinen Lichts lebt, und der noch lange nachklingen wird.