
Der Weltgebetstag ist eine internationale Bewegung von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen. Die Frauen aus der Geschichte des Weltgebetstages setzen wichtige Zeichen für Frieden und Versöhnung. Sie kämpfen für Gleichberechtigung von Frauen in Kirche und Gesellschaft.
Jedes Jahr, immer am ersten Freitag im März, laden sie Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche ein, um gemeinsam für Frieden und Gerechtigkeit zu beten und zu handeln.
Am 6. März 2026 feierten Menschen in 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag. So auch wir in unserer St.-Andreas-Kirche in Gadenstedt.

„Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid…“ -Frauen aus Nigeria haben die Einladung aus dem Matthäusevangelium für den Weltgebetstag 2026 aufgenommen: „Kommt! Bringt eure Last!“
In Nigeria tragen Frauen sichtbar Lasten auf ihrem Kopf – oft schwere Körbe mit Feuerholz, Wasser oder Waren, die sie zum Markt tragen, um sie zu verkaufen. Aber viele andere Lasten sind weniger sichtbar
: Armut, Gewalt, fehlende Bildung oder die Diskriminierung als Frau haben ihr ganz eigenes Gewicht.

Wir hörten u.a. drei eindrückliche Geschichten von unseren nigerianischen Schwestern. Diese Berichte schilderten Herausforderungen, mit denen viele Menschen auf der ganzen Welt umgehen müssen. Wir hörten von Witwen, die Unterdrückung überwinden, von Müttern, die den Mut finden, ihre Töchter zur Schule zu schicken, und von täglichen Herausforderungen, die den Glauben der Menschen auf die Probe stellen. Das sind Erfahrungen, die uns berühren. Sie sollen uns aber nicht verzweifeln lassen. Viel mehr wollen sie zeigen, dass Gott auch in den schwierigsten Situationen mit uns geht.
Das Motto des Weltgebetstags lautet „informiert beten -betend handeln“ und erinnerte uns daran, dass unsere Gebete uns zum Handeln für die Veränderung der Welt führen sollen. Diese Aufforderung wurde mit einer intensiven Aktion unterstützt.
Der Gemeindebeirat freute sich über ca. 50 Gottesdienstbesucher, die im Anschluss zu einem Imbiss ins Gemeindehaus eingeladen waren.
Dort kochte das Männerkochteam eine afrikanische Egusi Soup. Unterstützt wurden sie von Sylvia Oppong einer Ghanesin und Freundin der Familie Möllring.

Der Gemeindebeirat


